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<pre>Dagegen gehört der VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse zu den Top-Teams der Bundesliga. In der Heimtabelle liegen die Schwaben sogar auf Platz 6. Abgesehen von der Niederlage gegen Leverkusen feierte der VfB in den bisherigen sieben Heimspielen fünf Siege — davon einen mit 2:1 gegen Dortmund.  <p> Der junge Trainer hatte zuvor den Plan seiner Elf abgeändert. Die Mannschaft soll nun nicht mehr hoch verteidigen und mit starkem Pressing den Gegner zu Fehler zwingen, sondern stattdessen kompakter stehen und den Umschaltmoment nutzen, um Tore zu erzielen.  <p>  Davon sind im Übrigen auch wir Wettfreunde überzeugt. Unser Tipp für das bevorstehende Duell kann folglich nur „Sieg Bayern“ lauten! <p> Der VfB Stuttgart hat ein großes Tore-Problem: neun Treffer sind die mit Abstand wenigsten erzielten Tore, nur zwei Teams haben mehr Gegentreffer als der VfB kassiert. <p>  Allerdings findet sich auch die Abwehr ganz oben auf der Liste jener Mannschaften wieder, die bislang die meisten Treffer einstecken musste. Nur die krisengebeutelten Bremer mussten bisher öfter den Ball aus dem Netz fischen als Mainz. Nachvollziehbar, dass man sich in Mainz nach der spielintensiven Zeit (Europa League und Bundesliga-Doppelrunde) nun vor allem auf die länderspielbedingte Ligapause freut.  </pre>


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<pre>Am vergangenen Wochenende hat sich der Verdacht abermals erhärtet, dass das mit bereits 107 Ausgaben dienstälteste Duell der Bundesliga am Samstag in seine vorerst letzte Runde geht — nach dem 1:2 gegen die Leverkusener Werkself blieb der Dino als großer Verlierer des Spieltags zurück.  <p> Ob die Breitenreiter-Truppe einen ähnlichen Lauf hinlegen kann, ist eher zu bezweifeln, denn die ersten Gegner heißen Bremen, Borussia Dortmund und RB Leipzig. Hannover läuft Gefahr, heuer tief in den Abstiegskampf verwickelt zu werden.  <p>  Davon abgesehen hatten die Rhein-Hessen aber im Laufe der zweiten Hälfte klar das Heft übernommen. Fast hätte es trotzdem noch gereicht für die Rautenträger, die Führung über die Zeit zu bringen, wenn nicht Yunus Malli und Pablo de Blasis, mit ihren späten Toren, die Spielverderber im Weserstadion gespielt hätten. <p> Interessant wird es aber, wenn man davon ausgeht, dass die Berliner der TSG die Stirn bieten. <p>  Die Aussichten auf Besserung haben sich zudem durch eine fast ebenso schwere Verletzung von Mike Frantz noch einmal zusätzlich eingetrübt; der als Ballverteiler dringend gebrauchte Antreiber blieb gegen Schalke mit einem Innenbandriss auf der Strecke.  </pre> 


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<pre> Die für die enorme Treffer-Frequenz verantwortliche Mischung aus einem soliden Angriff und einer zu individuellen Patzern neigenden Abwehr dürfte nun auch auf Schalke die Richtung bestimmen — weshalb das Auftaktspiel der siebten Runde vermutlich mühelos die Marke von 2,5 Toren knackt.  <p> Stuttgart-Coach Hannes Wolf: „Schade, ich hätte gerne gepunktet, damit wir uns von unten etwas absetzen können. Aber trotz der Niederlage bin ich zufrieden mit der kämpferischen Einstellung. Wir haben alles versucht.“  <p>  Ein bisschen kurz gegriffen wäre es dann vermutlich aber doch, den Fehlstart in das neue Jahr lediglich auf tragische Verwicklungen zurückzuführen; immerhin hatten erst unzählige individuelle Patzer das Künstlerpech konsequent auf die eigene Seite gelockt. <p>  Bisher war man in dieser Saison noch sie so knapp dran anzuschreiben wie am vergangenen Mittwoch gegen Mainz 05. Erst drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit fiel der Ausgleich für die Karnevalskicker, auf den dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch der 2:1 Siegestreffer folgte. <p>  Nach der Überzeugung der Wettfreunde dürfte die willkommene Erholungspause den Grundstein dafür legen, dass es für die Eintracht nun auch am 10. Spieltag unvermindert erfolgreich weitergeht.  </pre>


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<pre> Aber nicht nur die nackten Zahlen gaben den Ausschlag für die Entlassung von Hannes Wolf als Stuttgart-Trainer, sondern auch der blutleere Auftritt im Heimspiel gegen Schalke am vergangenen Wochenende.  <p> Infolge des Fehlens dieser Gerüststangen wurde von den Bremern zwar der etwas gepflegtere Ball gespielt; dank den ihnen ureigenen kämpferischen Tugenden nahmen die Gastgeber am Ende aber dennoch einen schmeichelhaften Dreier in Empfang.   <p> In Wolfsburg gab es für die Werkself in den letzten fünf Saisonen jedoch fast nichts zu gewinnen — mit einer Ausnahme: In der Vorsaison feierte Bayer 04 in der VW-Stadt einen 2:1-Erfolg. Ein Sieg mit Seltenheitswert, denn die vier Duelle davor gingen allesamt an die Hausherren. <p>  „Dass andere Vereine ihr Interesse hinterlegen oder streuen, ist ja nicht das erste Mal. Das wird den Ablauf nicht stören“, so Nagelsmann.  <p> Vor einem Jahr mussten die Wolfsburger im Relegationsduell mit Eintracht Braunschweig lange zittern, ehe im Nachsitzen der Verbleib in der Bundesliga geschafft wurde. Nach einem mageren 1:0 zuhause feierte der VfL auch auswärts einen 1:0-Sieg.  </pre>


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<pre> Schalke hat daheim erst 13 Tore erzielt, Düsseldorf auswärts gar erst 1Unter 3,5 Tore oder gar unter 2,5 Tore im Spiel wären somit ebenfalls eine Alternative.  <p> Nur ein Schwarz-Gelber bläst nach wie vor Trübsal. Die Rede ist von Kapitän Mats Hummels, der in den vergangenen Wochen mehrmals folgenschwer patzte und daher beim jüngsten Heimsieg über den VfB zuschauen musste.  <p>  Der VfB schlägt sich in seiner Comeback-Saison in der Bundesliga überaus wacker und konnte sich bislang erfolgreich vom Abstiegskampf fernhalten. Mit 17 Zählern aus 13 Spielen ist Stuttgart an den Europapokal-Plätzen näher dran als an den Abstiegsrängen. Nichtsdestotrotz ist der Klassenerhalt noch längst nicht sicher. <p>  Darüber hinaus kann Dirk Schuster im Weserstadion auch personell wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit Aytac Sulu, Peter Niemeyer, JÃ©rÃ´me Gondorf, Konstantin Rausch und Marcel Heller kehren schließlich gleich fünf in München noch Gelb-gesperrte Stammkräfte wieder in die Startelf zurück.  <p> Dennoch hat auch die neuerliche Schlappe einmal mehr bestätigt, wie konsequent der fünffache Deutsche Meister bei einem anziehenden Tempo gegenwärtig zum Auseinanderfallen neigt.  </pre>


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